Erlebnisse InterRail – ein kurzer Reisebericht

Hallo liebe Blogleser,

ich bin wieder gesund (mehr oder weniger – hab mir eine kleine Erkältung eingefangen) und munter in Frankfurt angekommen. Ich möchte nun einfach die Gelegenheit nutzen, um mit euch meine Erfahrungen zu teilen.Im Vorfeld möchte ich sagen, dass ich jedem an Herz legen kann eine solche InterRail-Tour zu machen. Es ist faszinierend, wieviele Eindrücke man in solch kurzer Zeit bekommen kann. InterRail ist sehr gut geeignet um sich einen Überblick über viele Städte und Länder zu verschaffen. Man hat ausreichend Zeit sich die Städte von all ihren Facetten anzugucken.

Wir haben immer die lokalen Tourismusangebote, wie Sightseeing Busse, Bahnen, Boote oder sogar Fahrräder genutzt um uns eine grobe Orientierung in der Stadt zu verschaffen. Im Anschluss haben wir uns interessante Gebäude, Plätze, Denkmäler, Museen oder Aussichtspunkte nochmal genauer angeschaut.

Wir haben ja nun ein sehr straffen Zeitplan verfolgt. Ich muss erlich sein und würde mir diesen Stress auch kein zweites Mal antun.

Aber ich habe ein paar Tipps zusammengestellt, wie man auch eine InterRail-Tour angenehm und komfortabel erleben kann.

  • Überlegt euch eine Reiseroute und informiert euch über die Verbindung im ServiceCenter der Deutschen Bahn. Dadurch habt ihr schonmal eine grobe Orientierung über Abfahrtzeiten, etc. Natürlich werden sich einige dieser Zeiten dann vor Ort ändern, weil ihr spontan entscheidet einen anderen Zug zu nehmen oder eurer schon voll ist. Es ist zu beachten, dass die Zeiten der Anschlusszüge immer in der jeweiligen Ortszeit angegeben sind.
  • Des Weiteren solltet ihr euch über besondere Angebote in den Städten eurer Wahl erkunden. Wir hatten das Glück, dass in Porto “Tag des Tourismus” war und wir somit in viele Museen, etc. vergünstigt bzw. gratis rein gekommen sind.
  • Verbringt mindestens eine Nacht in jeder Stadt oder nutzt die Nächte um in eine andere Stadt zu gelangen. Dann aber nur mit Nachtzug. Ihr braucht den Schlaf – glaubt mir. Solltet ihr eine Unterkunft in den Städten benötigen, dann reserviert diese mindestens einen Tag vorher. Wir mussten leider feststellen, dass Jugendherbergen und günstige Hotels sehr schnell ausgebucht sind. Ich sage euch, es macht keinen Spaß bis tief in die Nacht mit dem ganzen Gepäck durch Paris zu laufen und eine Möglichkeit zur Übernachtung zu finden.
  • Für Jugendherergen empfielt es sich auch ein Vorhängeschloss mitzunehmen. Dann könnt ihr eure Sachen sicher in der Herberge einschließen.
  • Erkundigt euch bevor ihr eure Rucksäcke in Bahnhofsschließfachern verstaut nach den Verfügbarkeiten (diese sind nicht immer die ganze Nacht geöffnet!) auch die Bahnhöfe haben Sperrstunden. Das sollte man allerdings alles vorher wissen.
  • Für Tagesausflüge in den Städten empfielt es sich noch einen kleinen Rucksack oder eine Umhängetasche mitzunehmen. Ihr sammelt auf euren Reisen mehr als genug Karten und Infomaterial. Tragt ihr dies alles in der Hand werden ihr sofort als Touristen erkannt – und wer möchte das schon?
  • Sollte euch die Reise nach Portugal oder Spanien führen, beachtet bitte, dass es auf den Bahnhöfen verstärkte Sicherheitskontrollen (ähnlich eines Flughafens) gibt. Das heißt es ist nicht möglich Gaskartuschen für einen Wasserkochen, etc. mitzuführen.
  • Wer campen möchte sollte sich vorher einen Überblick über Zeltplätze verschaffen. Diese sind selten direk in der Stadt. Man muss immer in die Vororte fahren. Von “wild Zelten” in Parks, etc. rate ich ab. Diese sind meistens eingezäunt und werden nachts abgeschlossen. Teilweise gibt es auch Sicherheitskontrollen.
  • In anderen Ländern (außer Deutschland) sind fast alle überregionalen Schnellzüge reservierungspflichtig. Dies kann schnell mal teurer werden als man es vielleicht vermutet.

Zum Schluss gibt es noch ein paar Impressionen von den 8 Tagen ;)

Ein Trackback

  1. 1

    [...] Mehr Bilder davon gibt es h ier, es war halt einfach ein top Hotel, ich habe den größten Teil der Zeit am Pool/Meer/auf der Terrasse lesend verbracht, wie sich das halt so für einen erholsamen Urlaub gehört (aka das genaue Gegenteil von dem hier). [...]

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