MindMaps – das Strukturierte Chaos

Das Festhalten von Ideen und Gedanken ist wichtig für jeden von uns. Deshalb möchte ich heute auf eine sehr effektive Variante eingehen – MindMaps.
Mindmaps eignene sich wunderbar um grundlegende Gedanken zu einem Thema zu erfassen. Durch die freie Struktur kann man alles in einer Mindmap erfassen. Meistens ergeben sich aus den losen Gedanken im Endeffekt doch Zusammenhänge, diese können ohne Probleme durch Verbindungslinien dargestellt werden. Größere Projekte teilen sich durch diese Strukur automatisch in kleine Teilprojekte mit einzelnen Aufgaben auf.
Ich habe heute zur Informationsaufbereitung für meine Vordiplomklausuren Mindmaps angefertigt und mich auch etwas intensiver mit diesem Thema beschäftigt.
Bei der Darstellung von Mindmaps passiert nämlich folgendes: es arbeiten beide Gehirnhälften zusammen. Das heißt, es wird die logische (linke) mit der visuellen (rechten) Gehirnhälfte verknüpft. Und genau diese Verbinung ist es, die einem dann einen Produktivitätsvorsprung sichert. Weitere Gründe finden sich im dem herausragenden Artikel von Chuck Frey. Nehmt euch die Zeit und lest euch den Aritkel mal durch.
Für die EDV-getriebenen Leser habe ich folgende Softwaretipps mit denen man einfach und optisch ansprechende Mindmaps erstellen kann.

  • FreeMind
    open-source-Software, welche sich auch super in WakkaWikis und über Extensions auch ins MediaWiki integrieren lässt.
  • MindManager
    Die neue Version ähnelt MS Office 2007 und bietet hervoragende Möglichkeiten in Word, PowerPoint, PDF zu exportieren.

Für diejenigen, die gerne direkt online Arbeiten kann ich MindMeister nur empfehlen. Es ist auch möglich kollaborativ ein einem Team an der gleichen Map zu arbeiten.

2 Kommentare

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  1. 18. August 2008 (22:57) | Permalink
    1

    MindManager hat eben den großen Nachteil, dass es nur für WindowsUser verfügbar ist. Wenn man an Projekten arbeitet mit vielen Leute – die auch noch an verschiedenen Orten sitzen, ist es manchmal hilfreich, wenn man Online-Dienste wie MindMeister nutzen kann. Das schöne ist, dass die Änderungen sofort für alle sichtbar sind ;)

  2. 17. August 2008 (21:29) | Permalink
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    Ja, da stimme ich vollsten zu! Ich benutze das “Verfahren” Mindmap auch um Dinge zu struktuieren, Zusammenhänge zu verdeutlichen und um Projekte zu planen. Für ein aktuelles Projekt habe ich mit meinen Partner ebenfalls eine Mindmap erstellt. Alle Komponenten, die wir brainstormten, haben nun Verknüpfungen untereinander gefunden. So wurde aus Chaos ein großes Ganzes.
    Für das Studium ist es ebenfalls sehr empfehlenswert, Mindmaps zu erstellen. Ich habe bereits davon profitieren können.
    Meine Entscheidung bleibt bei dem Mindmanager – gliedert sich sehr gut in das Office 2007 ein – er bietet schnellen und komfortablen Weg um Dinge in Beziehungen zu bringen.
    Auch bei der biologischen Argumentation gehe ich mit. Es müsste nur schneller vom Kopf ins Programm gehen. ;-)

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